Wer forscht, der findet

Von der Idee zum zugelassenen Medikament

Die moderne Medizin macht große Fortschritte – mit der Zeit. Vom Wirkstoff bis zur Medikamentenzulassung vergehen im Schnitt 10 bis 15 Jahre! Aber wie funktioniert die Forschung dahinter?

Die Wissenschaftsgemeinde arbeitet stetig an Verbesserungen. Dies tut sie in Universitäten, Universitätskliniken und größeren, nicht-universitären Krankenhäusern mit zum Teil angegliederten Laboren. Aber auch in außeruniversitären Zentren, die in Deutschland unter Anderem zur Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaft sowie zur Max-Planck- oder zur Fraunhofer-Gesellschaft gehören. Darüber hinaus werden auch in Bundesinstitutionen wie dem Bundesinstitut für Risikobewertung und dem Bundesamt für Strahlenschutz mitunter krebsbezogene Themen untersucht.

Den Anfang macht häufig die Grundlagenforschung. Untersuchungen an Krebszellen sollen mehr über deren Entstehung, ihren Aufbau, das Wachstum und die Verbreitungsmechanismen verraten. Eine Art Pionierarbeit, mithilfe derer neues Wissen generiert, bestehendes Wissen erweitert und Verständnis gefördert werden soll. Hieraus muss sich nicht zwangsläufig ein unmittelbarer Nutzen oder eine direkte Verwendbarkeit für den Menschen ergeben. Üblicherweise setzt jedoch die Grundforschung die Impulse für die medizinischen Innovationen von morgen. So können zum Beispiel Diagnostik und Therapie etappenweise verbessert oder die Entwicklung von medizinischen Geräten und assistierenden Systemen vorangetrieben werden. Die hierbei häufig zugrundeliegende wirtschaftliche Intention, macht eine Weiterentwicklung nicht weniger relevant.