DEUTSCHLANDS GRÖSSTE KREBS‑CONVENTION

by yeswecan!cer

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WHY?

Bin ich schuld an meinem Krebs?

Warum ich? Diese Frage stellt sich fast jeder Patient nach der Diagnose. Welche Rolle spielen Lebensführung oder psychische Blockaden bei der Entstehung von Tumoren? Oder ist Krebs womöglich eine reine Schicksalsfrage? Laut WHO könnte ca. jede dritte, vielleicht sogar jede zweite Krebserkrankung vermieden werden. Hauptgrund sind die Folgen von zu hohem Tabakkonsum, dicht gefolgt von Alkohol und Übergewicht. Die Organisation nennt zudem Infektionen, Umweltverschmutzung und ionisierende Strahlung als krebsauslösend. Laut 2020 veröffentlichten Zahlen des Robert-Koch-Instituts gehen mindestens 37 Prozent aller Neuerkrankungen an Krebs in Deutschland auf vermeidbare bzw. beeinflussbare Risikofaktoren zurück. Doch was ist mit den anderen 63 Prozent? Eine genetische Vorbelastung wird in fünf bis zehn Prozent der Fälle für eine Krebserkrankung verantwortlich gemacht. Und es gibt Studien, die belegen, dass im Schnitt und über alle Krebsarten hinweg 66 Prozent der Krebsmutationen per Zufall während der Zellteilung entstehen. Hinzu kommt, dass immer noch viele Menschen nicht rechtzeitig zur Vorsorge gehen. Wie lebt es sich also mit der Gewissheit, dass der Krebs früher hätte entdeckt werden können, wenn man regelmäßige Arzttermine ernst genommen hätte? Andererseits leiden auch Menschen unter Stigmen, die nicht auf sie zutreffen – so ist beispielsweise nicht jeder Lungenkrebs-Patient ein Raucher. Bei der YES!CON wollen wir über die Ursachen für Krebs sprechen, vor allem aber auch darüber welche Möglichkeiten es gibt, die eigene Diagnose zu verarbeiten.