Der Weg ist das Ziel

Unheilbar erkrankt

Ein Moment im Leben kann alles verändern. Dazu zählen schöne Momente wie die Geburt eines Kindes, aber auch unvorhergesehene Wendungen wie eine schwere Diagnose.
Unheilbar erkrankt – was bedeutet das eigentlich?

  • Dass man nichts tun kann – was eigentlich nie der Fall ist, weil man immer etwas tun kann?
  • Dass man sterben muss – was für uns alle irgendwann zutrifft?
  • Krankheit hält uns das Leben vor Augen und das, was wichtig ist.
  • Krankheit zeigt uns, wer für uns da und für uns wichtig ist.
  • Krankheit definiert Zeit neu und verdeutlicht, wie kostbar diese ist.
  • Krankheit gehört zum Leben, genauso, wie auch der Tod dazu gehört.

Unterstützung bekommt man unter Anderem in Selbsthilfegruppen, bei Psychoonkologinnen und Psychoonkologen oder aber auch durch Podcasts und Blogs von Betroffenen. All diese Anlaufstellen helfen bei der Krankheitsverarbeitung, beantworten Fragen und greifen unter die Arme im Umgang mit Ängsten. Man darf nämlich nicht unterschätzen, dass eine unheilbare Diagnose weitere Diagnosen nach sich ziehen kann, wie zum Beispiel Depressionen. Dabei muss das Leben eines unheilbar erkrankten Menschen nicht nur von Leid geprägt sein.

Oft ist es deshalb wichtig, dass sich die betroffenen Menschen nicht einigeln und verstummen. Schuldzuweisungen, Scham, Angst vor Reaktionen der Anderen oder Stigmatisierung, Angst, den Partner oder den Beruf zu verlieren, aber auch zahlreiche Fragezeichen kreisen in den Köpfen.

Wir heißen Kämpfernaturen willkommen, die uns Einblick geben in diesen besonderen Lebensabschnitt. Sie berichten von ihren Erfahrungen und aus ihrem Alltag. Sie schildern, was eine lebenslange Therapie überhaupt bedeutet, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert sind und geben Ratschläge, wie man versuchen kann, das Schicksal anzunehmen und mit dem Leben zu tanzen.